Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Algemein

1Was geschieht bei einem versäumten Termin?
Wir bitten Sie höflich um pünktliches Erscheinen zum vereinbarten Termin. Abmeldungen erbitten wir am Vortag. Wenn Sie ohne Abmeldung nicht erscheinen, berechnen wir Ihnen für die Umtriebe in der Regel 25.– bis 50.– Franken, die von der Kasse nicht rückerstattet werden. Wir tun unserseits alles, um den Termin einzuhalten. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis bei Verzögerungen, die zu Wartezeiten führen können.

Reisemedizin

1Leistungen der Krankenkassen bei Reiseberatung und Impfungen
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung bezahlt die Kosten von verschiedenen Impfungen gemäss den Richtlinien und Empfehlungen des Schweizerischen Impfplans. Als wichtigste seien genannt:
  • mpfungen gegen Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus-Influenzae Typ B, Röteln, Masern, Mumps und Windpocken
  • Impfung gegen Hepatitis-B und für spezielle Risikogruppen gegen Hepatitis-A
  • mpfung gegen Grippe bei Personen ab 65 Jahren und bei Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko bei einer Grippeerkrankung
  • Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (Zeckenenzephalitis)
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs für Mädchen im Schulalter und junge Frauen bis 26 Jahre, wenn die Impfung im Rahmen eines kantonalen Impfprogramms erfolgt.

Nicht bezahlt werden spezielle Reiseimpfungen und -prophylaxen (z.B. Gelbfieber, Tollwut, Typhus und Malariaprophylaxe).

Zahlreiche Zusatzversicherungen übernehmen jedoch die Kosten für Reiseberatung und diese Reiseimpfungen, oder entrichten zumindest einen Beitrag daran. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, oder senden Sie die Rechnung an diese ein.
2Zeitliche Planung der Impfungen
1. Vor kürzeren Tropenaufenthalten (Dauer bis ca. 1 Monat) ist es in der Regel ausreichend, eine Impf- und Reiseberatung 2-4 Wochen vor der geplanten Abreise zu vereinbaren.

2. Vor einer kurzfristig angesetzten Abreise sollte eine Beratung so rasch als möglich erfolgen. Dies ist insbesondere für Reisen in Gebiete mit einem hohen Malaria-Uebertragungsrisiko wichtig (v.a. tropisches Afrika), um nötigenfalls mit einer vorbeugenden Einnahme eines Malariamedikamentes noch rechtzeitig beginnen zu können. 
Wir bemühen uns, Ihnen in solchen Situationen so rasch als möglich einen Konsultationstermin anzubieten.


3. Vor längeren Reisen, Expeditionen und ausgesprochenen Langzeitaufenthalten in den Tropen oder Regionen mit besonderen Krankheitsrisiken empfiehlt sich eine erste Konsultation wenn möglich 3 Monate vor der Ausreise. Damit ist ausreichend Zeit gegeben, um allenfalls nötige Neuimpfungen in den optimalen zeitlichen Abständen vorzunehmen.